Samstag ist Waschtag
Wir müssen heute unbedingt waschen, die Internetrecherche mit dem Stichwort Public Laundry geht los. In St. Malo wird Martin fündig. Es könnte ja in anderen Dörfern auch eine Möglichkeit zum Waschen geben. Aber Ortschaften gibt es hier wenige und wegen dreckigen Kleidern einfach planlos durch die Gegend fahren, das möchten wir dann doch nicht. Zuerst müssen wir die Lage checken. Auch hier wird mit 1 Dollar und mit 25 Cent Münzen gewaschen. Das heisst also, zuerst müssen die Loonis (1 Dollar) und die Quarters (25 Cents) organisiert werden. Gar nicht so einfach, in Kanada wird auch immer öfter mit der Karte gezahlt, Münzgeld ist eher rar. Der Hauptkassierer im Co-oP bleibt nach Martins Frage und Bitte um Münz ziemlich lange in einem abgeschlossenen Raum und erscheint dann mit einer Rolle Quarters für zehn Dollar.
Das Waschen zieht sich in die Länge, der «gute» Dryer ist besetzt und der kleine Trockner ist überfordert mit unserer Ladung Wäsche. Also noch einmal trocknen, jetzt im wieder frei gewordenen grossen Tumbler. Alles gut, Wäsche trocken, Kleider verstaut, weiter gehts Richtung Woodridge Campground. Der Campground ist in die Jahre gekommen. Die Rezensionen stimmen unserer Meinung nach nicht mehr und müssen von enthusiastischen ATM (Vierradmotorräder)-Fahrern geschrieben worden sein, denen eine dreckige Dusche und wenig Service nichts ausmacht.